A, AA und A
Wie: Arzt, ArbeitsAmt und Arge.
Alles schöne Dinge, besonders, wenn man sie an einem einzigen Vormittag besucht.
Der Frauenarzt, in Fachkreisen gern Gynäkologe genannt, war der erste, der heute morgen beschloss, mir den Tag zu versüssen, indem er mich auf die Waage bat. Ihm war Erfolg beschieden: Die kommenden Stunden konnten nur noch düster verlaufen.
Zuvor konnten wir (der Pfreund war das erste Mal im G.-Behandlungs-Spreizstuhl-Zimmer zugelassen) uns davon überzeugen, dass LIAS i.P.* seinem Vater schon jetzt recht ähnlich sieht; man kann ihn nicht mehr richtig messen, weil er verknüllt in seinem Zimmerchen liegt, aber Kopf und Bauch sind ziemlich gewachsen!
Das ArbeitsAmt konnte uns heute glücklicherweise nichts anhaben und sämtliche dicken Kinder und Kornflaschenträger auf ihren Warteraumstühlen sitzen bleiben; wir wollten (wollten!) zur ARGE. Dort freilich dasselbe traurige Bild, wenngleich die dicken Kinder im dortigen Sammel- und Aufrufzimmer nicht ganz so dick und die Kornflaschenträger nicht ganz so verschlafen aussahen. Nach gefühlten 3,75 Stunden bat man uns ins Bearbeitungsseparee und wies auf die Dringlichkeit einer ALG II-Antragstellung hin. Da wurde der Pfreund etwas ungehalten....
* i.P. = in Produktion; und nein, dass es ein LIAS wird, ist noch nicht sicher, aber bis auf weiteres an dieser Stelle der Arbeitstitel