Babypersönlichkeitsfaktorenbestimmung!
Ganz ehrlich: Abgesehen vom stillen Stilldemenzleiden lese ich jetzt auch noch Elternzeitschriften. Und als wäre das nicht besorgniserregend genug, lasse ich hiermit alle an meinen neuen Erkenntnissen teilhaben; es geht nämlich um die "neun angeborenen Temperamentsfaktoren".
Dass dem Werni so einiges angeboren ist, womit keiner gerechnet hätte, wurde inzwischen bereits deutlich; besonders häufiger Besuch (J.) oder Urlaubsleidensgenossen (U.) wissen, wovon ich spreche (Wernis Papa sowieso, aber der ist schliesslich dran schuld, also darf er sich nicht beschweren).
Nun werden in der neuen Eltern-Zeitschrift vier besonders häufige Kombinationen besagter Temperamentsfaktoren vorgestellt, und um es vorweg zu sagen: Lias ist weder ein Buddha-Baby noch ein Sonnenschein-Kind.
Denn: (ich erlaube mir zu zitieren) "Das Buddha-Baby fordert von sich aus wenig Aufmerksamkeit, es klagt vielleicht leise, wenn es hungrig ist oder anderen Ärger hat, schreit aber nicht richtig laut." (da Werni immer richtig laut schreit, trifft diese Persönlichkeitsbeschreibung schon mal nicht zu)
Weiter: "Das Sonnenschein-Kind ist ein besonders zugewandtes, offenes, interessiertes Menschlein, das jeden anlächelt. Es hat immer gute Laune, liegt schon morgens grinsend in seinem Bettchen..." (entfällt ebenso, weil siehe oben)
Nun gut, weder Buddha noch Sonnenschein, aber hiermit kommen wir der Sache doch schon näher: "... Gerade noch spielt ihr Baby, eine Minute später verfällt es in heftiges Hungergeschrei. Es gähnt nicht erst ausgiebig, wenn es müde ist, sondern quengelt gleich übermüdet. Es wird von seinen Bedürfnissen regelrecht überfahren. (Wir übrigens auch) ... Seine Bewegungen sind oft ziellos, es fuchtelt mit den Ärmchen (oh ja!), ohne eine Richtung zu verfolgen, sein Lächeln strahlt kurz auf, wird von einem Stirnrunzeln abgelöst, um gleich darauf wieder um die Mundwickel zu zucken."
Es handelt sich also bei unserer Ausgabe offensichtlich um ein so genanntes Sensibelchen, na wer hätte das gedacht :-) Weitere Merkmale:
Intensität - hoch: Kreischlautstärke wie eine Kreissäge - Babies mit einer hohen Intensität im Ausdrucksverhalten äußern sich unüberhörbar. Sie schreien oft, laut und lange. Es reicht ein kleiner Anlass - zu hell, zu dunkel, Windel voll, Flasche leer - für eine große (eine wirklich groooße, Anm. d. Verf.) Unmutsäußerung.
Ausdauer - niedrig: Säuglinge mit wenig Ausdauer suchen ständig nach neuen Anregungen, langweilen sich schnell, verlieren nach kurzer Zeit das Interesse an Dingen oder Personen.
Stimmungslage - niedrig: Entsprechende Babies liegen mit gerunzelter Stirn im Bettchen und meckern vor sich hin. Sie brauchen keinen Grund, schlecht gelaunt zu sein - ihre Disposition ist einfach weniger ausgeglichen und fröhlich.
DENNOCH ist Werni das süßeste, schönste und entzückendste Baby auf der ganzen Welt. Ist ja wohl klar.
ein Leserbrief
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Re: Babypersönlichkeitsfaktorenbestimmung!
ja klar ist er der süßeste wanst auf erden!
und überhaupt liegt das eh nur an seinem sternzeichen - fische, aszendent krebs - sensibler gehts nicht mehr.
lieber gruß an die einfühlsamen eltern.
schicke badehose übrigens, lias!autor: juli — 2008-07-19 16:35:44