BMX-Bande

Na ja, ehrlich gesagt, heben wir uns die Raffinessen mal lieber für später auf, denn im Moment hat Muttern noch genug damit zu tun, mit 12 Kilo Lebendfracht auf dem Gepäckträger geradeaus zu fahren.

Liegt sicher alles nur am Bike; schließlich muss man sich an neue Räder ohnehin erstmal gewöhnen! Und da ich bisher nur die sportliche Variante mit ohne alles und Minilenker gewöhnt war, ist es jetzt eine gewisse Umstellung, mit einem Muddirad zu fahren; diese Neuanschaffung (seitens meines liebsten Liebsten) war aber nötig, da wir nur Herrenräder mit Stange im Hof stehen haben, und wie soll ich auf- und absteigen, wenn hinten schon ein Zwerg thront? Vielleicht geht so etwas, und ich kriege mein Bein, trotz fortgeschrittenen Alters, auch noch einigermaßen hoch, aber ich hätte etwas Sorge gehabt, dem Kind jedes Mal an den Kopf zu treten, und auch wenn er einen super Helm trägt (Onkel S. wollte erst rosa mit Prinzessin verschenken, entschied sich aber letztlich doch für blau mit Baumeister drauf, GsD), möchte ich das lieber vermeiden.

Und deshalb hieß es heute morgen für mich: Üben, üben, üben. Und für den Sohn: mosern, meckern, rumnölen. Denn bedauerlicherweise flasht ihn die ganze Fahrradfahrgeschichte weniger, als ich angenommen hatte. Ehrlich gesagt, hatte ich mir veritable Begeisterungskreischfeste erhofft; was sag ich, ich war davon ausgegangen! Und bis zu einem gewissen Punkt tat er uns den Gefallen auch: Solange das Rad (überraschend in der Nacht geliefert) in der Wohnung stand, faszinierte es ihn unglaublich. Auch andere Räder, die irgendwo stehen, mag er sehr, vor allem daran rütteln. Sogar Papa als Lord Helmchen ist lustig, doch sobald LWV samt Kopfschutz auf der Radrückbank sitzt, wirkt er unzufrieden und strampelt mit den O-Beinen. Welche jedoch angekettet (oder besser: zur Sicherheit fixiert) sind, was ihn natürlich auch stört.

Zum Glück muss ich mir das ganze Elend nicht groß angucken, weil es sich während der Fahrt ja hinter mir abspielt, und so drehte ich vorhin erst einmal eine Proberunde durch den Park, um zu testen, wie sich die wackelige Ladung in verschiedenen Situationen, vor allem beim Bremsen, verhält. Danach gaben wir Entwarnung im Nerdbüro, wo dann der Babba beruhigt an die Arbeit gehen konnte. Und am Wochenende üben wir weiter.

Verfasst von jenni am Freitag, dem 29. Mai 2009 um 12:20 Uhr.

(noch) keine Leserbriefe

Mein Leserbrief

Titel:

Text:

Name:

Mail: (wird nicht veröffentlicht)

Bitte gib den Vornamen eines beliebigen Familienmitglieds an:
 << aus Spamschutzgründen. Auch Hunde zählen!